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Was Fußballer glauben - Cacau über überraschende Wege in seinem Leben
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Meinen
Tor-Instinkt habe ich mir in den Straßen Sao Paulos geholt, wir
Lausbuben haben dort manchmal mit unserer Clique Straßenlampen
ausgeschossen und damit einige Straßen komplett dunkel gelegt. Dazu
passt natürlich auch, dass ich nicht etwa von einem berühmten
brasilianischen Trainer entdeckt wurde, sondern von Osmar Oliveira, dem
Leiter einer Sambaband!
Mit meinem heutigen Manager und seiner
Band bin ich damals auf der Suche nach einem guten Club eine Zeit lang
durch halb Europa getourt. Eine echt verrückte Reise von Sao Paulo nach
Frankfurt über München zur Mannschaft von Türk Gücü.
Beim Probetraining
dort konnte ich nicht überzeugen und die Reise ging weiter in die
Schweiz, zu Grashoppers Zürich.
Auch dort bestand ich nach zwei
Testspielen nicht und so ging es einfach wieder zurück nach München zu
Türk Gücü.
Eigentlich ganz kurios, dass die mich beim zweiten Mal dann
doch ganz gut fanden und ich meinen ersten Vertrag in der Tasche hatte.
Wobei Vertrag übertrieben ist, eigentlich spielte ich für ein
Taschengeld.
Ich muss zugeben, ich hätte nicht gedacht, dass ich schon
wenige Jahre später mit dem VfB Stuttgart in der Champions League
spielen würde. Aber so ist eben Gott. Er hat immer überraschende Wege
für unser Leben. Das Wichtigste dabei ist, dass wir Vertrauen zu ihm
finden.
Ich habe in den letzten Jahren viel darüber gelernt und bin
wirklich froh, dass mir Gott gerade in schwierigen Zeiten, wie z.B. bei
Verletzungen, seine Treue gezeigt hat.
Wir Fußballer sind sehr
von unserer Gesundheit abhängig und viele meiner Bundesliga - Kollegen
sagen in Interviews oft, dass ihre Gesundheit an allererster Stelle
steht.
Aber was tun sie, wenn plötzlich eine schwere Verletzung kommt
oder wenn man merkt, dass ein Kreuzbandriss nicht mehr so heilt, wie
man es sich gewünscht hätte? Wie geht man mit einem plötzlichen
Karriere-Ende um? Im Leben kann es manchmal sehr schnell gehen, und
niemand hätte damit gerechnet, dass ein so junger und begnadeter
Fußballer wie Marc-Vivien Foe auf dem Platz plötzlich tot umfällt. Ich
war sehr bestürzt über diese Nachricht; aber wir haben unser Leben nun
mal nicht in der Hand.
Um so mehr müssen wir wissen, wem wir gehören
und worauf wir unser Leben bauen. Auf Gesundheit alleine kann man nicht
setzen und selbst heile Familien zerbrechen leider immer öfter.
Ich
bin sehr froh, dass ich vor einigen Jahren bewusst beschlossen habe,
dass Jesus meine Nummer Eins sein soll. Ich glaube, dass er der einzige
Grund ist, auf dem ein Leben ohne Sorgen gelingen kann.
In der Bibel
heißt es in einem Vers: "Denen, die Gott lieben, werden alle Dinge zum
Besten dienen."
(Römer 8,28) Und das stimmt tatsächlich: Wenn ich
spüre, dass Gott bedingungslose Liebe für mich hat, dann kann ich ihm
auch vertrauen wie ein Kind.
Ich wünsche dir Gottes Segen für dein Leben, und dass du seine bedingungslose Liebe genauso erfährst wie ich!
Dein Cacau
Er traf für ganz Afrika und dankte Gott
Asamoah
Gyan sicherte den ersten Sieg eines afrikanischen Teams an der WM 2010:
Der Stürmer verwertete für Ghana einen Handelfmeter zum 1:0-Triumph
über Serbien - danach dankte er Gott.
Ghanas Stürmer Asamoah Gyan
(25) erzielte mit einem Handelfmeter das einzige Tor im WM-Spiel
zwischen Ghana und Serbien. Nach dem Spiel dankte er Gott.
Der
österreichische «Standart» zitiert: «Ich danke Gott. Jeder von uns hat
alles gegeben und stark gespielt. Es war sagenhaft. Wir wollten die
drei Punkte und haben sie jetzt auch. Wir sind unglaublich glücklich.
Alle Afrikaner freuen sich für uns.»
Ähnlich fasste «Eurosport»
Asamoahs Worte zusammen: «Mit der Hilfe von Gott haben wir drei Punkte
gewonnen. Ein Sieg im ersten Spiel ist sehr wichtig. Jeder freut sich
für uns, jeder Afrikaner steht hinter uns.»
Asamoahs Treffer war für
den afrikanischen Fußball sehr wichtig, er brachte an der laufenden WM
den ersten Sieg einer Auswahl dieses Kontinents. Südafrika trennte sich
im Eröffnungsspiel 1:1 gegen Mexiko und Nigeria unterlag der
argentinischen Elf, ehe Ghana nun die Serben bezwingen konnte. «Ghana
hat für ganz Afrika gewonnen», titulierte etwa der «Kurier».
Autor: Daniel Gerber von www.jesus.ch
1:0 für die Freiheit!
Menschen
aller Nationen haben in diesen Tagen ihre Augen auf Südafrika gerichtet
und fiebern mit ihrem Fußballteam. Wir wollen jubeln, feiern und vor
allem viele Tore sehen!
Was für ein Gefühl, wenn unsere
Nationalelf den Rasen betritt und das Spiel angepfiffen wird. Welch ein
Glücksrausch, wenn unser erstes Tor fällt! In diesen Wochen sind die
Jungs der Nationalmannschaft unsere Brüder. Ihr Triumph ist auch
unserer und beschert uns tagelang andauernden Siegestaumel.
So sehen Sieger aus
Es
liegt in der Natur des Menschen, siegen zu wollen. Gewinner sind
glücklicher. Erfolg tut gut. Wer siegt, ist wer. Fußballspieler steigen
sogar ganz offiziell im Wert. Im Gegenzug ist Verlieren umso
unangenehmer. Dabeisein ist eben oft nicht alles. Verlieren ist
enttäuschend und tut weh. Denn oft verliert man ja nicht nur gegen die
Konkurrenz, sondern auch noch ein Stück seines eigenen
Selbstvertrauens. Und wer ist schon gern ein Versager?
Erfolg hat seinen Preis
Leider
ist das Leben nicht immer so spielerisch wie bei der Fußball-WM, wo
trotz aller Enttäuschung auch ausgeschiedene Teams von ihrem Land
gefeiert werden. Im Alltag unserer Gesellschaft haben Loser nichts zu
suchen. Und der tägliche Erfolgsdruck nimmt dem Leben seine
Leichtigkeit. Für viele ist Versagensangst bitterer Ernst.
Ganz
anders hatte das der Schöpfer des Lebens geplant. Vor ihm sind Gewinner
und Verlierer unglaublicher Weise gleich wertvoll, denn ihm geht es
nicht um unsere Leistung. Er hat jeden Menschen ganz besonders
geschaffen und das Prädikat «sehr gut» verliehen. Auch wenn man im
Leben danebenhaut und ein Versager ist, schaut Gott wahrscheinlich mit
stolzgeschwellter Brust und auf jeden Fall voller Liebe auf jeden von
uns.
Das Endspiel ist bereits entschieden
Die Bibel spricht
von einem Sieg, der bereits errungen ist, ein Sieg, der grösser und
wichtiger ist als alles, was man sich vorstellen kann. Es geht um das
Endspiel zwischen Gut und Böse.

Zugegeben, oft sieht es so aus, als
wäre das Böse übermächtig. Doch das Endspiel geht anders aus. In der
Bibel steht sogar schon die «Siegeshymne» für das Gute: «Das Leben hat
den Tod überwunden! Tod, wo ist dein Sieg? Hölle, wo bleibt nun dein
Schrecken? (...) Gelobt sei Gott, der uns durch Jesus Christus, unseren
Herrn, den Sieg schenkt!»
Mit seinem Tod am Kreuz hat Jesus den
Preis für unsere Freiheit bezahlt. Alle Schuld ist getilgt, die Angst
vernichtet und der Tod ist besiegt. Durch Jesus sind wir frei - und wir
sind Sieger!
Autor: Miriam Hinrichs auf www.Jesus.ch
Cacau: «Held oder Depp»
«An einem Tag feiern sie dich als Helden, kurz darauf bist du der Depp. Aber auf Jesus kannst du dich immer verlassen.»
Das lehrte Fußballer Cacau, einer der deutschen Torschützen gegen Australien, das Leben.
Jeronimo
Maria Barreto Claudemir da Silva, besser bekannt als Cacau, ist
deutscher Fußballspieler brasilianischer Herkunft. Vom deutschen
Bundestrainer Joachim Löw wurde er in das erweiterte Kader für
Südafrika berufen. Die Nomination hat sich gelohnt. Cacau wurde im
Spiel gegen Australien in der 68. Minute eingewechselt. 2 Minuten oder
2 Ballberührungen später konnte der Stürmer zum 4:0 einschieben.
Lange
hatte es allerdings nicht danach ausgesehen, dass Cacau in Südafrika
dabei ist. Der Fußballer musste sich einer Operation am Knie
unterziehen.
«Fußball ist nicht alles»
«In dieser schwierigen
Zeit hat mir Gott deutlich gezeigt, dass er weiterhin einen Plan für
mein Leben hat.» Cacau musste schon oft im Leben unten durch. Als er
beispielsweise vor Jahren als junger Fußballer bei Bayern München
vorspielte, schickte man ihn mit der Begründung heim, er sei nicht
einmal für die zweite Mannschaft gut genug. Er sagte sich aber: «Jetzt
erst recht!» «Mein Glaube bringt Freude und Zuversicht in alles, was
ich tue. Er bringt Sicherheit. Der Glaube ist für mich eine große
Hilfe, im täglichen Leben wie im Sport», so Cacau. Und er ist
überzeugt: «Fußball ist nicht alles. Egal, ob du Erfolg hast,
egal wer du bist: Jesus liebt dich.»
Autor: Bruno Graber; Quelle: Jesus.ch
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