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Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
(Johannes 15,13) |
Liebe Lauterbacher, Niederlautersteiner und Rittersberger!
Habt Ihr die Erfahrung mit

Freunden,
wie sie Karl Heinrich Waggerl hatte, auch schon gemacht: „Freunde
hat man ja in der Regel nicht, wenn man sie braucht, sondern wenn
man ge- braucht wird.“ Wahre Freunde sind rar geworden. "Zeig mir, dass
du mein Freund bist."
In vielen Freundschaften fällt irgendwann einmal dieser Satz.
Zeig mir, dass du zu mir hältst. Zeig mir, was ich dir bedeute. Zeig es mir mit Taten - nicht nur mit Worten.
Und
bei guten Freunden erleben wir das dann auch: Jemand zieht mei- nen
Freund vor anderen herunter, macht ihn lächerlich. Und ich setze mich
ein. Ich verteidige ihn.
Nun sagt Jesus etwas, das in unserer Zeit so außergewöhnlich klingt:
"Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt." Sein
Leben hingeben - das werden wir kaum erleben. Die meisten von uns
kennen so etwas nur aus Filmen, aus dem Fernsehen. Einer setzt sein
Leben für seine Familie oder seinen Kameraden ein. Sie überleben. Und
er verliert sein Leben, opfert sich auf.
"
Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt."
Jesus
redet hier von sich selbst. Als er das sagt, ist es nicht mehr weit bis
zu seiner Kreuzigung - bis zu dem Tag, an dem er sein Leben hingibt.
Jesus
ist für meine Schuld gestorben. Er opfert sich auf. Er trägt die
verdiente Strafe Gottes, die ich verdient hätte. Und ich komme davon.
"Zeig mir, dass du mein Freund bist."
Jesus hat es gezeigt.
Greifbar. Nicht nur mit Worten, sondern mit Taten. Er ist nicht
ausgewichen, ist nicht davongelaufen. Er hat durchgehalten bis zum
Schluss - bis zum Tod am Kreuz. "Die größte Liebe beweist jemand, wenn
er sein Leben für die Freunde hingibt." Wo ist so ein Freund sonst zu
finden, der so zu mir hält?
Jesus lädt dich und mich ein: „Nimm
meine Liebe an! Ich mache dich völlig neu und heil. Meine Gebote der
Liebe werden dir ein vollkommen neues und befreites Leben ermöglichen.
Gestatte mir, die Sperrmauer zu zerbrechen, die du um dein Herz gebaut
hast. Ich werde dein Herz vollständig heil machen und wiederherstellen.
Meine
einzige Bedingung ist die: Gib mir alle deine Verletzungen, die du
erlebt hast. Gib mir auch die Schmerzen, die du dir selbst und andern
zugefügt hast.
Ich
habe mein Leben für dich gegeben - an deiner statt. Niemand hat größere
Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Ich,
Jesus, will dass du mein Freund wirst. Ich gebe dir mein Wort. Mein
Ja-Wort. Mein Leben schaffendes Wort. Mein Wort, das ewig besteht.
Du
fragst mich, was du tun musst? Nur Eines: Folge mir nach. Lass mich der
Herr deines Lebens sein. Ich werde dein Leben von Grund auf verändern
und neu machen. Du wirst sehen: Mein Wort, durch das ich die Welt ins
Leben rief, führt dich zum ewigen Leben. Ich will, dass du jetzt schon
in den vollen Genuss meiner Freundschaft kommst.
Hab keine Angst
vor dem eigenen Versagen. Bei mir ist Gnade und Vergebung! Gib dein
Misstrauen mir gegenüber ganz auf. Du weißt ja, Misstrauen zerstört
Freundschaft.“
Jesus hält zu mir. Er hält zu dir. Zu jeder echten
Freundschaft gehört das dazu: Verbindlichkeit. Nicht: „Heute habe ich
Lust, dein Freund zu sein.“ Und dann: „Was morgen ist, weiß ich noch
nicht.“ Echte Freundschaft ist etwas Dauerhaftes.
Manchmal muss man
sogar darum kämpfen, wenn Schwierigkeiten kommen oder wenn man sich
streitet. Echte Freundschaft ist kein Wegwerfartikel. Sie ist etwas
Kostbares. Sie kostet etwas. Jesus hat die Freundschaft zu dir das Leben gekostet.
Denk einmal darüber nach: Willst Du Sein Freund sein? Was lässt Du dir seine Freundschaft kosten?
Herzlich grüßt Euch alle Euer Pfarrer Bernhard Fuß
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Kirchgemeinde Lauterbach im Erzgebirge | 
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